Gemeinnütziger Förderverein Hospiz Mutter Teresa Iserlohn Letmathe e.V.

Hospiz Mutter Teresa eröffnet am 15. Mai Erweiterungsbau und neues Tageshospiz

Mit der offiziellen Eröffnung des Erweiterungsbaus am 15. Mai setzt das Hospiz Mutter Teresa in Iserlohn einen wichtigen Schritt für die hospizliche Versorgung in der Region um. Neben zwei zusätzlichen stationären Hospizplätzen entsteht mit dem neuen Tageshospiz erstmals ein teilstationäres Angebot für schwerstkranke Menschen im Märkischen Kreis.

Das Tageshospiz richtet sich an erwachsene Menschen mit schweren, fortschreitenden Erkrankungen, die weiterhin zu Hause leben möchten, tagsüber jedoch Unterstützung, pflegerische Begleitung und soziale Einbindung benötigen. Die Aufnahme des Betriebs ist für den 1.6.2026 vorgesehen.

Der neue Bereich wurde im Zuge eines rund 1,5 Millionen Euro umfassenden Erweiterungsbaus geschaffen. Finanziert wird die Maßnahme überwiegend durch einen zweckgebundenen Zuschuss des gemeinnützigen Fördervereins des Hospiz Mutter Teresa sowie durch Eigenmittel des Trägers.

Auch das Außengelände des Hospizes wurde im Vorfeld der Eröffnung wiederhergerichtet. Durch die Bauarbeiten und die notwendige Baustraßen-Zuwegung hatte der Hospizgarten stark gelitten. Mitglieder heimischer Service-Clubs sowie Hospiz-Ehrenamtliche engagierten sich deshalb gemeinsam bei einer großen Pflanzaktion. Mehrere hundert Sträucher, Büsche und Setzlinge wurden neu eingesetzt und verwandelten die Anlage wieder in einen ansprechenden Ort der Ruhe und Begegnung.

Dirk Jedan vom Rotary Club Iserlohn-Waldstadt und Vorsitzender des Hospiz-Fördervereins hatte die gemeinsame Aktion organisiert. Die vielen Helferinnen und Helfer arbeiteten so engagiert zusammen, dass die geplanten Arbeiten bereits in der ersten von ursprünglich zwei vorgesehenen Schichten abgeschlossen werden konnten.

„Der Hospiz-Garten, den die Service-Clubs schon seit vielen Jahren finanziell und auch tatkräftig unterstützen, ist viel mehr als nur ein schönes Deko-Element für das Hospiz Mutter Teresa“, betont Dirk Jedan. Der Garten sei ein besonderer Ort des Besinnens, des Innehaltens und der Erholung für Hospiz-Gäste, Angehörige sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Mit der Erweiterung und dem neuen Tageshospiz stärkt das Hospiz Mutter Teresa seine Rolle als wichtiger Bestandteil der hospizlichen und palliativen Versorgung im Märkischen Kreis.